Sonntag, 4. Juli 2021

Stanserhorn Berglauf

Die suboptimale Schuhwahl am Bannalper Berglauf vor von zwei Wochen sorgte dafür, dass sich meine Achillessehne leicht bemerkbar machte. Somit ging ich im Training sehr vorsichtig zu Werke und war mir lange nicht sicher, ob ich in Stans am Start stehen würde, um den weiteren Verlauf der Saison nicht zu gefährden. Glücklicherweise wurde ich heute durch dieses Problem nicht behindert, wenn dann vielleicht höchstens im mentalen Bereich.

Als es um 9.00 Uhr bei bester Stimmung auf dem Dorfplatz in Stans auf die knapp 11 Kilometer lange Strecke mit 1400 Höhenmeter ging, waren die gleichen Favoriten wie vor zwei Wochen mit von der Partie. Schmid und Renggli sorgten für ein horrendes Anfangstempo auf dem zwei Kilometer langen Asphaltabschnitt und ich reihte mich in der Verfolgergruppe zusammen mit Schilter und Arnold ein. 

Auf dem Single Trail ab der Talstation Chälti konnte ich mich dann zusammen mit Schilter leicht absetzen und wenig später gelang mir sogar den Anschluss an die Spitze. Bei Kilometer 4 konnte ich kurzzeitig die Führung übernehmen, welche ich auf dem "flachen" Kiessabschnitt wieder an Renggli und Schmid abgeben musste. Bei Kilometer 6 zog dann auch noch Schilter an mir vorbei, wobei ich lange den Sichtkontakt halten konnte. Leider schwanden meine Kräfte immer mehr und in den nassen Passagen fehlte mir der benötigte Gripp unter den Füssen. Somit rutschte ich nochmals einen Rang nach hinten und erreichte das Ziel auf dem Stanserhorn nach 1h 11min 46s auf Platz 5. 


Rangliste


Sonntag, 27. Juni 2021

Einzelzeitfahren Linthebene

Nach dem Bergrennen auf die Kistleralp organisierte der VC Reichenburg einen weiteren Wettkampf in unserer Region. Das flache Zeitfahren auf der Linthebene über 18 Kilometer würde ein super Test für Mensch und Maschine werden und so liess ich mir auch diese Gelegenheit nicht entgehen. Zudem wollte ich neues Material unter Wettkampfbedingungen testen und so Aufschluss darüber erhalten, ob sich die Anpassungen positiv auf die Leistung auswirken würden.

Gestartet wurde am Freitagabend pünktlich um 19.00 Uhr bei besten Bedingungen und neben mir fanden viele andere Athleten aus der Region den Weg zum Ludihof, welcher als Start- und Zielbereich fungierte. Ich fand dann rasch einen guten Rhythmus und es war ein tolles Gefühl, endlich wieder einmal mit dem kompletten Renn Setup und ordentlich Tempo über die Strassen zu heizen. Die erste Runde à 9 Kilometer verflog wie im Flug und auch auf der zweiten Runde konnte ich die Pace halten und mit einem guten Gefühl die Ziellinie überqueren.

Mit einem Stundenmittel von über 46m/h war ich sogar so schnell, dass ich mir mit meiner Fahrt sensationell den Tagessieg sichern konnte! Meine Fahrt fühlte sich zügig an, dass sie aber so schnell sein würde, überraschte mich angesichts der starken Konkurrenz doch ein wenig. Mensch und Maschine scheinen optimal zu harmonieren und darauf baue ich nun weiter auf, bis es dann im August mit den Duathlons los gehen kann.

 


Rangliste

Sonntag, 20. Juni 2021

Zurück in der Spur

Die Erholung dauerte dann doch länger als angenommen nach dem Swiss Canyon Trail und so verlief der Wiedereinstieg ins Training sehr harzig. Als kleiner Formtest nutze ich dann das MTB Bergrennen auf die Kistleralp, welches vom VC Reichenburg organisiert wurde. Noch nicht komplett erholt gelang mir eine gute Zeit und mit dem 6. Rang hinter arrivierten Radsportlern aus unserer Region durfte ich zufrieden sein.

Mitte Woche führte dann der SAC Pfannenstiel den Mythenlauf durch und ich liess mir die Chance auf ein gutes uphill Training nicht entgehen, stehen doch nun einige Bergläufe vor der Tür. Bei warmen und sehr trockenen Bedingungen erzielte ich mit einer kontrollierten Leistung eine 33er Zeit (PB 31.14 ab dem Drehkreuz) ohne mich allzu fest zu verausgaben. 

Der Schwerpunkt galt aber ganz klar dem Bannalper Berglauf am Sonntag über knapp 11 Kilometer mit knackigen 1200 Höhenmeter. Von Wolfenschiessen aus sollte es auf verschiedenem Terrain auf die Bannalp auf über 1500 M.ü.M. gehen. Um mein Selbstvertrauen stand es nicht sonderlich gut und so hoffte ich endlich meine Trainingsfortschritte im Wettkampf umsetzen zu können. 

Am Start kam ich dann gut weg und die Beine fühlten sich ganz passabel an. Gemeinsam mit Schmid bestimmte ich das Tempo zu Beginn und als wir nach gut einem Kilometer auf die Hauptstrasse einbogen, gesellte sich Renggli dazu. Schmid drückte besonders auf den flachen Abschnitten aufs Tempo und distanzierte uns um wenige Meter, als es in Richtung Oberrickcnbach ging. Nach Verpflegung Nr. 2  war ich kurzzeitig alleiniger Verfolger von Schmid, bekam dann aber im steilen Wanderweg Gesellschaft durch Schilter und  erneut Renggli. Schilter musste ich bald einmal ziehen lassen und auch Renggli vermochte mich wieder zu überholen. Da auch Zumbühl aufschliessen konnte, rutschte ich nun sogar auf Rang 5 ab. In den flacheren Passagen konnte ich jedoch die Lücke wieder schliessen und sogar meine zwei Begleiter leicht distanzieren. Nun konnte ich im Gegensatz zu meinen Konkurrenten nochmals zusetzen und sogar Schilter schien noch einmal erreichbar mit einem starken Endspurt. Leider war dann der Abstand doch zu gross und so lief ich nach 1h 03min 17s auf dem 3. Rang auf der Bannalp ein.