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Sonntag, 6. Mai 2012

Trainingslager Tessin

Nun bin ich bereits wieder zurück, aus dem zweiten Trainingslager, dass ich zusammen mit zwei Kollegen in Tenero verbracht hatte. Als wir am Montag in Tenero ankamen, absolvierten wir sogleich eine Trainingseinheit auf dem Rennrad, jedoch zwang uns der heftige Regen zu einer baldigen Rückkehr. Auch am Dienstag regnete es wieder in der Sonnenstube der Schweiz und zwang uns, dass Training ins Hallenbad nach Locarno zu verlegen. Glücklicherweise konnten wir am Nachmittag doch noch ein Radtraining absolvieren. Am Mittwoch war es dann einigermassen trocken und ich konnte die tolle Infrastruktur in Tenero für ein intensives Bahntraining nutzen. Leider hatte ich danach grosse Beschwerden im rechten Oberschenkel, so dass das Radfahren danach nicht mehr möglich war. So musste ich zu meinem Leidwesen darauf verzichten und ruhte mich aus. 
Am Donnerstag hatten wir dann super Verhältnisse, was wir auch auszunutzen wussten. Wir machten uns in Richtung Lago del Narret auf, zu einem der höchstgelegenen Stauseen der Schweiz im Maggiatal. Der Aufstieg ist einer der längste Asphaltierten in der Schweiz und ein Leckerbissen für alle Radfahrer. So kamen gute 4h45 mit 120km Radtraining zusammen, wobei uns der Schnee im Weg war, um bis zum Stausee vordringen zu können. Am Freitag waren wir dann noch in Tesserete auf dem Bike, wo wir Richtung Monte Bré unterwegs waren und wiedereinmal den fast 20km langen Höhentrail fahren konnten. Am Samstag Morgen öffnete dann der Himmel alle seine Schleusen und zwang uns zur Abreise. So absolvierte ich ein weiteres Abschliessendes Bahntraining  zuhause, wo die Bedingungen besser waren.

Eigentlich hatten wir uns von dieser Trainingswoche besseres Wetter erhofft, leider hatten wir ein wenig Pech zu bekunden. Glücklicherweise waren jedoch die Temperaturen sehr angenehm. Sicherlich auch positiv überwiegt die fantastische Infrastruktur in Tenero, wo wir für diese Tage logierten. Auch war die Stimmungen mit meinen Kollegen wie auch sonst immer super und so konnte uns auch das miese Wetter das Trainingslager nicht verderben.


Nun bereite ich mich auf die Schweizermeisterschaft vor, welche am nächsten Weekend am Intervall Duathlon in Zofingen ausgetragen  werden.

Sonntag, 4. März 2012

News #4 Trainingslager Gran Canaria

Die erste Woche hier auf Gran Canaria ist nun auch schon wieder zu Ende. Gestern stand darum vor dem heutigen geplanten Ruhetag nochmals eine richtig harte Radausfahrt an. 

Grandiose Aussicht ins Tal herunter
Zuerst fuhren wir zu dritt am Strand entlang Richtung Mogan, dann über den Saftpass nach San Nicholas. Schon da hatten wir einige Kilometer und Höhenmeter zurückgelegt. Schon auf dem Saftpass merkte ich meine schweren Beine deutlich, jedoch waren wir nicht einmal in der Hälfte der Tour angelangt. Weiter ging es nachher Richtung Artenara. Als wir dann an der brutal steilen Rampe auf den Cruz Tejeda waren, brach meinem Kollegen aus noch unerklärlichen Gründen der Umwerfer.  Ohne Umwerfer weiterfahren wäre ja noch gegangen, jedoch war auch die Kette hinüber. Und da keiner von uns Werkzeug dabei hatte, waren wir nun ziemlich verloren, da wir uns zudem noch am "Arsch"der Welt befanden. Und da der Dritte von uns schon ein wenig voraus war im Aufstieg und nicht auf die Idee kam zu warten oder gar umzukehren, machte ich mich dann alleine auf die Verfolgung Richtung Cruz Tejada. Auch meine Beine begannen endlich wieder zu drehen, es ging auf einmal wieder etwas leichter den Berg hinauf.
Der zerstörte Wechsler von Manuel
Manuel, der diese Woche förmlich vom Pech verfolgt scheint, musste nach seinem heftigen Sturz am ersten Tag nun mit dem Bus nach Maspalomas zurückkehren. Ich machte mich auf die Verfolgung von Nicholas, ich dachte mir, er wartet auf uns auf dem Cruz Tejeda. Jedoch fand ich da niemand vor und auch auf dem Pozzo auf 2000M.ü.M. war er weit und breit nicht in Sicht. Da ich mein Handy Manuel mitgegeben hatte, war ich auch ziemlich aufgeschmissen und machte mich an die Abfahrt Richtung Ajacatta. Als ich auch da niemand vorfand fuhr ich über den Cruz Grande und über Fataga wieder Richtung Bungalow nach Maspalomas. Als ich nach über 7 Stunden Fahrzeit bei unserem Bungalow eintraf, war Nicholas schon da. Er dachte, wir hätten den Cruz Tejeda umfahren und seien direkt nach Ajacatta gefahren....Als dann 2 Stunden später auch noch Manuel bei uns eintraf, waren wir wieder komplett.
So kamen für mich etwa 150km zusammen, über 3500 Höhenmeter und es resultierten ziemlich schwere Beine am Abend. Nach dem Velofahren war ich ausserdem noch kurz Rennen. So absovierte ich noch ein gut 20 minütiges Lauftraining, um mir den folgenden Ruhetag auch Richtig zu verdienen ;) 

Am heutigen Ruhetag waren wir dann ein wenig am Strand, reparierten das Fahrrad und versuchten uns ein wenig zu erholen und für die anstehende, auch sehr trainingsintensive  letzte Woche zu rüsten.

In der ersten Woche absovierten wir in etwa 900km auf dem Rad, gespickt mit über 18`000 Höhenmetern. Auch mein Lauftraining kam dabei nicht zu kurz. Ich bin damit einigermassen zufrieden, denn mein Knie hielt den Belastungen stand und so hoffe ich, dass ich den Druck in der Knie Region langsam endlich los werde. So hoffe ich, doch noch die Kurve zu kriegen, um einen erfolgreichen Saisonstart hinzulegen.

So freue ich mich, den zweiten Teil meines Trainingslagers in Angriff nehmen zu können und mich weiter für die bevorstehende Saison rüsten zu können!


Freitag, 2. März 2012

News #3 Trainingslager Gran Canaria

Die erste Woche hier in Gran Canaria neigt sich nun langsam dem Ende zu. Vorgestern stand eine längere Veloausfahrt auf dem Programm, auf der wieder diverse Berge erklommen wurden. So gings zuerst der Küste entlang Richtung Mogan, über Ajaccata, runter Richtung El Doctoral und zurück nach Maspalomas. So kamen qualitativ gute 120km zustande mit 2100 Höhenmetern. Also alles andere als Flach ;) Dies bewältigten wir alles mit einem 28ger Schnitt auf dem Velo, waren also ziemlich zügig unterwegs. Ausserdem absolvierte ich am Morgen noch ein 45 minütiges Lauftraining. 

Ich und meine Trainingskollegen auf dem Pozzo!
Heute war wiederrum eine etwas weniger lange Ausfahrt auf dem Rad geplant So gings Richtung Fatage zum Cruz Grande und dann wieder zurück über El Doctoral. Dies ergab 90km mit etwa 1800 Höhenmetern. Ich merkte das gestrige Radtraining noch ziemlich in den Beinen, sie fühlten sich zum Teil schon sehr müde an...
Zum Teil machte sich auch auf dem Rad mein Knie wieder bemerkbar, behindert mich jedoch nicht gross beim täglichen Training...zum Glück.
Morgen steht unsere voraussichtlich längste Tour auf dem Plan. Es werden wohl bis zu 150km und über 3000 Höhenmetern zusammenkommen. So hoffe ich, dass mein Knie das einigermassen gut übersteht und die Beine auch wieder in Schwung komme nach der ersten intensiven Woche.

Am Sonntag geniesse ich dann einen Ruhetag, um im zweiten Teil meines Trainingslagers wieder voll angreifen zu können!

Mittwoch, 29. Februar 2012

News #2 Trainingslager Gran Canaria

Nun habe ich mich schon gut eingelebt hier in der Wärme auf Gran Canaria. Auch mit dem trainieren klappt es besser als erwartet. Ich konnte bis jetzt das ganze geplante Pensum ohne grössere Schmerzen absovieren und bin mit der Qualität einigermassen zufrieden.
Gestern stand am Morgen ein anderthalb stündiges intervall Training an, welches ich passabel durchziehen konnte, obwohl sich auch noch beschwerden am Fussgelenk bemerkbar machten..fragt sich nur woher, aber eine Baustelle mehr oder weniger machts im Moment auch nicht aus...
Nach dem Lauftraining gings dann noch aufs Velo, da kamen gute 50km in welligem Gebiet zustande. 
Am Abend gings dann zum Abendessen an den Strand, wo bei einem vorzüglichen Abendessen der Sonnenuntergang genossen werden konnte.

Am nächsten Tag ging es wiederrum auf eine längere Trainingseinheit auf dem Renner. Unsere Tour führte uns vom Strand in Maspalomas über Fatage auf den Pico de la nieves, der höchste Punkt der Insel auf fast 2000müm. Für mich war dies das erste Mal, an dem wir die Aussicht über die ganze Insel bestaunen konnten. Das letzte Jahr schneite es fast und war höllisch kalt, nahezu Weltuntergangsstimmung. Doch dieses mal hatten wir mehr Glück =) Nach ca. 4h und etwa 100km und 2500 Höhenmeter waren wir wider zurück bei unseren Bungalows in Maspalomas. Einen kurzen Schreckmoment erlebte ich in der Steilen Abfahrt vom Pozzo hinunter, da überfuhr ich fast einen Hasen, der sich in der Strasse aufhielt.

So geniesse ich die nächsten Tage weiterhin und hoffe, das sich mein Gesundheitlicher Zustand endlich wieder verbessert und ich ganz ohne beschwerden mein Training durchziehen kann. Den es folgen noch diverse happige Einheiten, um einen soliden Grundstein für die Saison 2012 zu legen mit den vielen Höhepunkten!

Weiterhin gilt jedoch im Moment: Qualität vor Quantität!





Montag, 27. Februar 2012

News #1 Trainingslager Gran Canaria

Ich und meine Trainingskollegen sind nun schon drei Tage auf der Insel Gran Canaria. Der Flug und der Transport zu unseren Bungalows verlief problemlos, wir wurden sogar mit einem Privat Taxi vom Flughafen abgeholt :D Auch die Temperaturen zeigen sich von der freundlichen Seite, es herrschen immer um die 22°C. Und gegen Ende dieser Woche sollen es sogar bis zu 30°C werden =) 
Auch meinem Knie tut die Wärme gut, jedoch verspüre ich immer noch den eigenartigen Druck, was im Alltag weiterhin störend ist...
Am ersten Tag absovierte ich ein Lauftraining, wobei ich überhaupt keine Probleme im Knie verspürte, jedoch auf der anschliessenden Velo-Tour war der Druck wieder da. Jedoch konnte ich gute 3 Stunden Velo -Training absolvieren. Der Tag war jedoch von einem schlimmen Sturz meines Kollegen geprägt, der sich diverse Schürfwunden zuzog, teils bis auf die Knochen. =( So starteten wir mit 80km in unser Trainingslager auf Gran Canaria.
Heute begann der Tag widerum für mich mit einem Lauftraining und später startenten wir zu einem weiteren Velo-Training bei angenehmen 23°C. So kamen gute 100km zustande und 1800 Höhemeter.
Da wir letztes Jahr sehr schlechte Erfahrungen mit dem Essen gemacht hatten, wusster wir genau wo wir dieses Jahr uns verpflegen werden. So konnten wir immer ein super Abendessen geniessen, um uns für die nächsten Tage bestens zu stärken.

Weiterhin hoffe ich, dass ich meine Probleme mit dem Knie in den Griff bekomme und so endlich ganz beschwerdefrei trainieren kann.

Ich sehe das ganze von der Positiven Seite und freue mich auf die sicherlich sehr intensiven Trainingstage an der Wärme!